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,,Und dann schauten wir mal – Teil 2 …‘‘

Gesagt getan könnte man meinen, denn die Prognose, dass beide Landesmeister der Altersklasse U18 vom JSV Bernau den Sprung zur Deutschen Meisterschaft schaffen könnten, hat sich Bewahrheitet.

Auch wenn Paulina Katzorke (-46 kg) nicht (gleich) an das Niveau der Landesmeisterschaften anknüpfen konnte und auch gleich den ersten Kampf gegen die spätere Nordostdeutsche Meisterin Kathrin Krause (Berlin)verlor, so hat sie anschließend in den nächsten Begegnungen wieder gezeigt, welche Qualität sie im Stand und Bodenkampf schon jetzt im jüngsten Jahrgang der Altersklasse U18 hat. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille, die die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften bedeutete, besiegte sie mit einem sehr gut herausgearbeiteten Armhebel Marie Kaiser vom Judoverein IPPON Kirchhain/Finsterwalde. Diese Fahrkarte konnte die zweite Bernauer Starterin in der Gewichtsklasse bis 46 Kg, Celina Stelter in diesem Jahr noch nicht buchen. Auch wenn sie sich zu den Landesmeisterschaften gesteigert hat, musste sie im kleinen Finale Charlotte Hoffmann vom Judoverein IPPON Kirchhain/Finsterwalde den Vortritt lassen und sich mit dem undankbaren fünften Platz begnügen.

Wieder sehr souverän präsentierte sich der Landesmeister Maximilian Grumblat in der Gewichtsklasse über 90Kg. Gleich im ersten Kampf gegen Lazaros Karakazidis aus Berlin hat er gezeigt, dass er es Jetzt und Heute ernst meint und unbedingt zu den Deutschen Meisterschaften will. Und so hat es auch kein langes taktieren im 1.Kampf gegeben, Max hat seine Fassart durchgesetzt und gleich erfolgreich mit einer vor,-Rückkombination erfolgreich abgeschlossen. Im Halbfinale gegen Romeo Amoah vom Budo-Verein Lauchhammer, der im letzten Jahr schon Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften war, ließ sich Max anfangs auf den hektischen Kampfstil seines Gegners ein. Nachdem ein gefährlicher Konter von Amoah zu einer Schrecksekunde bei Max und den Trainern führte, so war der kurze Wachmacher jetzt der entscheidende Impuls zum Angriff. Max übernahm fortan das Kommando auf der Matte und setzte zum Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) an, für den er auch einen halben Punkt bekam (Wazari). Schnell kombiniert setzte er sofort im Boden nach und nahm seinen Kontrahenten in die Festhalte, wo es für den Kämpfer aus Lauchhammer kein Entrinnen mehr gab. Der Sieg bedeutete nicht nur den Finaleinzug, sondern auch die sichere Qualifikation zur DEM. Das i-Tüpfelchen für Max wäre jetzt der Titel des Nordostdeutschen Meisters gewesen, aber das war an diesem Tag (noch) nicht der Fall gewesen, denn Vincent Cordes aus Berlin, der fünfte der letzten Deutschen Meisterschaft hatte an diesem Tag etwas dagegen.

Vom gestarteten Quartett fehlte jetzt nur noch Hannes Katzorke. Der letzte Bernauer Starter hatte ebenfalls stark gekämpft, aber das Glück war an diesem Tag leider nicht auf seiner Seite gewesen und somit lieb letztendlich Platz sieben auf der Habenseite.

Somit haben es, mit dem Nordostdeutschen Vizemeister Max und der drittplatzierten Paulina zwei Bernauer Judoka geschafft, sich für die Deutschen Einzelmeisterschaft in Leipzig, am 29.02./01.03.2020 zu qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch!

Trainer und Sportler haben sich gefreut, dass der Sportwart vom JSV Bernau Marco Patzwall, nebst Partnerin sich die Zeit genommen, unterstützt und mit angefeuert haben.